Ich habe mir ja nie was aus Skypen gemacht, also Telefonieren mit Anzeige des Partners im Bild auf dem PC. Zwar ist extra dafür die Kamera in den Laptop eingebaut worden. Aber wir haben keine Kinder in Neuseeland oder Südamerika. Und auch sonst fand ich das ziemlich blöd, mit jemandem zu telefonieren, der mir dabei zuschaut, wie ich mir während des Telefonierens in der Nase bohre.
Das hat sich geändert mit Corona.

Ihr erinnert euch sicher noch daran, wie der Linux-Experte unserer Computergruppe, Thomas Wagner, beim Netzwerktreffen die Organisation Labdoo vorgestellt hatte, für die er hauptsächlich tätig ist. Die vor allem in Europa und den USA tätige NGO (in Deutschland als Verein) sammelt Laptops und Computer und rüstet diese auf das sichere und robuste Linux um. Dazu kommen zahlreiche Programme und Inhalte für die schulische Ausbildung in Entwicklungsländern. Labdoos Kernziel ist es, interessierten Gruppen und Organisationen Technik und Bildungsinhalte zur Verbesserung des örtlichen Bildungswesens kostenlos zur Verfügung stellen.

Die Geräte erreichen in der Regel ihr Ziel kosten- und umweltneutral mit Hilfe von Flugpaten, die sich bereit erklären, ein oder zwei Geräte in ihrem Reisegepäck mitzunehmen und die Geräte an ihrem Reiseziel örtlichen Labdoo-Helfern zu übergeben. Da zur Zeit aus bekanntem Grund keine Fernreisen stattfinden, kann Labdoo leider nur eingeschränkt Organisationen außerhalb Europas helfen.

Es gab jedoch einige Anfragen von Schulen und Bildungsorganisationen die Rechner für Kinder benötigen, die sich keinen leistungsfähigen Computer leisten können, um über das Internet zu lernen bzw. am sogenannten "home-schooling" teilnehmen zu können. Der Mülheimer Vorsitzende des deutschen Vereins Labdoo, Ralf Hamm, bot sich an, mit Rechnern auszuhelfen. Zur Zeit werden etliche Rechner für den Einsatz im "home-schooling" in Deutschland vorbereitet, um auch hier die Bildungschancen für benachteiligte Kinder und Jugendliche zu erhöhen.

Informationen über labdoo auf : www.labdoo.org

Text: Thomas Wagner und Wolfgang Wacke

Jigsawplanet

Spiele auf dem PC sind nicht so jedermanns Sache, zumal da jede Menge Schwachsinn angeboten wird. Wird dabei aber das Gehirn ein wenig auf Trab gebracht, so ist da sicher nichts gegen einzuwenden. Eine dieser positiven Spielegattungen sind Puzzles. Das Bild der Puzzle-Oberfläche ist zwar nicht so übersichtlich wie auf dem Wohnzimmertisch. Dafür können einem aber auch nicht die Teile durcheinanderfliegen, wenn die Frau den Kaffeetisch deckt.

Ein Vertreter dieser Gattung ist jigsawplanet.com:

Also erst mal keine Angst! Es wird zwar immer vor den Gefahren durch Viren auf dem PC berichtet. Aber Corona gehört nicht dazu. Der wird nur durch Tröpfcheninfektion verbreitet und nicht durch E-Mails. Trotzdem begegnet uns Corona auch im Internet.

Die Zeit, die man jetzt mehr zu Hause ist, kann man gut nutzen, mal wieder ein Buch zu lesen. Die Stadtbücherei Mülheim bietet schon länger die Möglichkeit, sich elektronische Bücher herunterzuladen. In der Situation mit Corona hat die Stadtbüchereiihr Angebot erweitert.