Schnell in die Pantoffeln und los geht´s ins Kino. Geben Sie nun das Zeichen, vorausgesetzt, dass der Operateur es sieht!

 

Vor 15 Jahren hatten wir mit einer Familie aus Süd-Kalifornien unsere Wohnungen zeitweise getauscht.

Ondine, die Tochter meiner amerikanischen Cousine Barbara, zog für sechs Wochen mit Ehemann John und zwei Kindern in unsere Mülheimer Wohnung - wir wiederum für drei Wochen in ihr Haus in San Diego.

Vor unserem Abflug nach Los Angeles haben wir die junge Familie zwei Tage lang mit unserer Wohnung, dem Auto und vor allem mit unseren Freunden und Nachbarn bekannt gemacht. Wir andererseits fanden am Flughafen in Los Angeles den Wagen von John vor. Die Übergabe des Hauses in San Diego erfolgte durch Cousine Barbara und ihren Mann Bill.

Nach drei schönen Wochen flogen wir von San Diego nach Sacramento und fuhren nach kurzem Aufenthalt von dort mit einem Mietwagen zu Kathrin und Peter, ebenfalls Verwandtschaft (Cousine Nr. 2), in die Nähe von San Francisco.

Eine weitere Begegnung mit Cousine Nr. 3, Liz, und ihrer Familie fand in Brookings statt, und circa 10 Tage später mit Peter jun. , dem Sohn von Kathrin und Peter, auf der großen Farm in Montana - ebenfalls mit Frau und Kindern.

Dazwischen lagen erlebnisreiche Tage im Teton Nationalpark und dem Yellowstone Nationalpark.

Wir überquerten die Grenze nach Kanada und fuhren über Calgary nach Banff über den Alaska Highway bis zum nördlichsten Punkt Jasper und weiter nach Westen – bis wir Vancouver erreichten. Hier trafen wir nach Kanada ausgewanderte Freunde.

Bevor wir von Vancouver nach Hause fliegen konnten, mussten wir noch einen Abstecher nach Seattle machen, um den amerikanischen Mietwagen gegen einen kanadischen einzutauschen. Diesen konnten wir dann am Flughafen abgeben, um danach nach Deutschland zurückzufliegen.

Jürgen Wittmann hatte nicht nur eine erlebnisreiche Reise mit Dagmar unternommen, die er in seinem sechzigminütigen Videofilm schildert, er zeigt uns auch interessante Begegnungen und ein schönes Stück des amerikanischen Kontinents

 

Paul Steinhauer zeigt zwei Videofilme:

  1. Rundreise in Burma (Myanmar) 2002, 51 Minuten

  2. Fahrradurlaub in Bad Laer 2008, 25 Minuten

Im März 2002 waren Erika und ich (Paul) mit Studiosus in Myanmar, dem sogenannten „goldenen Land“ unterwegs. Es war eine interessante und erlebnisreiche Reise, bei der wir recht viel über das Land, die Menschen und die Kultur erfahren konnten.

Wir besuchten die eigentliche Hauptstadt Yangon mit der prächtigen Shwedagon-Pagode, die Königsstadt Mandalay, die Tempelfelder Bagans und reisten auch auf dem legendären Ayeyarwady-Fluss. Auch auf dem Inle-See sahen wir die schwimmenden Gemüsegärten und beobachteten die einzigartigen Einbeinruderer. Natürlich fehlte auf dieser Reise nicht der „Goldene Felsen“. Er soll von einem Haar Buddhas in seiner instabilen Lage gehalten werden. Myanmar oder Burma, die frühere und für uns bekanntere Bezeichnung des Landes, galt als das Lieblingsland Buddhas. Wir verstanden, welche starke Faszination damals die Märkte, Pagoden und Tempel auch auf den Autor des „Dschungelbuchs“, Rudyard Kipling, ausgeübt hatten. Unser Reisefilm wird sicherlich stimmungsvolle Eindrücke von diesem Land, das praktisch noch unter der Herrschaft des Militärs steht, aber sich immer mehr dem Tourismus öffnet, unseren Zuschauern vermitteln können.

Eine Woche verbrachten wir 2008 in Bad Laer, das am Rande des Teutoburger Waldes im Osnabrücker Land gelegen ist. Mit einer Gruppe des RSV Heißen unternahmen wir mit dem Fahrrad Sternfahrten in die Umgebung – unter anderem nach Warendorf, Bad Rothenfelde und Bad Iburg.

Ein Filmbericht über einen Aktivurlaub in Ostwestfalen!

 

1. Die Ballonfahrt 1997 (5 Minuten)

 

Angedacht war eine Ballonfahrt über Mülheim, ausgehend von einem passenden Startplatz in Mülheim- Dümpten. Aufgrund ungünstiger Windverhältnisse mussten wir auf ein Gelände in der Nähe von Issum ausweichen. Hierdurch hatten wir zwar nicht die Möglichkeit, unsere Heimatstadt von oben zu sehen, was aber unserer Freude am Ballonfahren nicht trübte.

2. Mit Volldampf Richtung Brocken 2000 (8 Minuten)

 Um wieder einmal eine winterliche Landschaft zu erleben, entschieden wir uns für einen Kurzurlaub in Sankt Andreasberg. Sankt Andreasberg ist eine ehemals freie Bergstadt Im Oberharz und gehört seit November 2011 zur neugebildeten Stadt Braunlage im Landkreis Goslar. Von hier aus starteten wir z.B. unsere Fahrt mit der Schmalspurbahn zum Brocken.

3. Amsterdam, Stadt auf 90 Inseln 2005 (9 Minuten)

Eine der künstlichen Inseln ist Java Eiland im östlichen Hafengebiet von Amsterdam. Unser Schwiegersohn hatte dort aus beruflichen Gründen eine Wohnung, die wir zeitweise nutzten und auch Basis für die Erkundung von Amsterdam war. Dieser Film zeigt einen winzigen Teil dieser schönen und interessanten niederländischen Stadt.

4. Reise in die Vergangenheit 2009 (6 Minuten)

Wir waren zu Dritt unterwegs, um noch einmal an vergangene Zeiten erinnert zu werden. Die Reise begann in Bochum Dahlhausen, stilgerecht mit dem historischen Schienenbus, der uns zum Teil über alte Zechenbahnanlagen zu unserem Ziel, dem Industriemuseum Zeche Zollern, gefahren hat. Dieses Prunkstück der Industriekultur überraschte uns mit einem Vorzeige-Bau aus Stahl und Glas mit einem eindrucksvollen Jugendstilportal.

5. Kreuzfahrt durch das östliche Mittelmeer 2011 (14 Minuten)

Ausgangs- und Endpunkt unserer Reise mit dem Kreuzfahrtschiff Costa Allegra war Venedig. Die Kreuzfahrt im östlichen Mittelmeer war ein unvergleichliches Erlebnis. Die Route führte über Katakalon, Santorin, Izmir, Istanbul, Pireus und Split zum Ausgangspunkt zurück. Hier erwartete uns noch eine Gondelfahrt durch die engen Kanäle der Lagunenstadt.

6. Paul zeigt einen Film über das Ruhrgebiet. (28 Minuten)

 

Jürgen Wittmann wird 5 Videofilme zeigen, zu denen er folgendes schreibt:

Das Eisenhüttenwesen hat mich in meinem Leben nicht unwesentlich beschäftigt.
So möchte ich einige Filme zeigen, die direkt oder indirekt damit zu tun haben.

 

Film 1: Die Maxhütte 2001 ( 20 Minuten )

In Sulzbach-Rosenberg-Hütte hatte ich Gelegenheit, den kompletten Fertigungsprozess vom Rohstoff bis zum Produkt zu filmen. Dabei kann man die Menschen bei ihrer anstrengenden Arbeit beobachten. Das gibt es außer auf Youtube nur noch selten.
Wenige Monate nach den Filmaufnahmen wurde die Hütte stillgelegt und über 800 Arbeitnehmer verloren ihren Arbeitsplatz.

 

Film 2: Der Berg ruft. 2010 ( 6 Minuten )

Die Stadt Sulzbach-Rosenberg-Hütte hat in meinem Leben eine große Rolle gespielt.
Bei meinem 1. Job als Ingenieur habe ich in der Gichtgasreinigunsanlage am Hochofen bei Messungen 1962 mitgewirkt.
1967 habe ich in der Kirche meine Frau geheiratet, die ich in 1966 in Duisburg kennengelernt habe.
Damals habe ich im Hüttenwerk Krupp Mannesmann an der Entstaubungsanlage mitgewirkt.
Meine Frau stammt aus Sulzbach-Rosenberg und so gab es jedes Jahr ein Klassentreffen auf dem Annaberg.

 

Film 3: Extraschicht 2010 ( 14 Minuten )

Bei der jährlichen Extraschicht im Ruhrgebiet hat das Publikum die Möglichkeit in den ehemaligen Hüttenwerksanlagen mit sehr vielen Menschen in Kontakt zu kommen und die Anlagen kennen zu lernen.

 

Film 4: Oldtimerausfahrt mit dem OB in Duisburg 2018 ( 17 Minuten )

Vom Landschaftspark Nord, einem ehemaligen Hüttenwerk, startete der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link zusammen mit 100 Oldtimern zu einer Rundfahrt durch Duisburg.
Die Fahrt ging vom Landschaftspark in das Werk von Thyssen Krupp an Kokerei und Sinteranlage vorbei durch Ruhrort, am Tausend-Fensterhaus vorbei auf die Düsseldorferstraße Richtung Süden.
In Höhe der ehemaligen Berzeliushütte ( Zink ) fuhren die Wagen in Etappen auf den Berg „Tiger and Turtle“ mit Sicht auf das noch in Betrieb befindliche Hüttenwerk Krupp-Mannesmann.
Auf der Rückfahrt gab es noch ein Gruppenbild im Wedau-Stadion.
Ich hatte das Glück, in einem Mercedes 170 V, Cabriolet, Baujahr 1936, mitfahren und filmen zu dürfen.

 

Film 5: Extraschicht im Ruhrgebiet – ein zweiter Film ( 11 Minuten )

 

 

Im Sommer 1996 wollten Erika und ich (Paul Steinhauer) mit einer Reisegruppe eines Kemptener Reiseveranstalters ein Stück von Grönland kennenlernen. Wie überrascht waren wir aber, als wir erfuhren, dass nur der Reiseleiter Gerd und der viel jüngere Michael mitmachen würden. Die Reise fand dennoch statt – und sie war die eindrucksvollste und unvergessendste!

 Zwei Wochen waren wir im August, dem kurzen arktischen Sommer, unterwegs. Von Kopenhagen flogen wir nach Kangerlussuaq (Sondre Stromfjord), dem grönländischen Inlandflughafen. Dort erwartete uns schon Gerd, der eine Gruppenreise abgeschlossen hatte. Bei einer Wanderung prüfte er, ob wir drei wohl geeignet sein könnten, etwas anstrengendere Touren zu machen. Das war ihm wichtig – und so kam es auch.

Mit dem Hubschrauber flogen wir nach Sisimiut, einem kleinen Ort an der Westküste. Von dort aus fuhren wir mit einem Linienschiff weiter Richtung Norden. Jetzt sahen wir auch die ersten großen und eindrucksvollen Eisberge und spürten die eisige Kälte. Nach einer Übernachtung auf dem Schiff erreichten wir Illulissat. Wieder Wanderungen und Entdeckungen.

Die Insel Qeqertarsuaq (Disko-Insel) war das nächste Etappenziel. Mit 2 Inuits stiegen wir hinauf zur Oberfläche des Gletschers. Dort war unser Quartier für die nächsten Tage in einer Hütte. Die Inuits kochten einen Eintopf mit Walfleisch und liehen uns für den Ausflug mit den Hundeschlitten warme Kleidung aus Eisbärenfellen.

Zurück auf dem Festland unternahmen wir Tageswanderungen in der steppenartigen Landschaft. Auch mit einem Kutter waren wir zu Besuch in einem Nachbarort. Es gibt in Grönland ja keine Straßenverbindungen. Wir flogen in einem kleinen Hubschrauber über den mächtigen Illulissat-Gletscher, von dem auch der Eisberg abgebrochen war, der der Titanic zum Verhängnis wurde.

Zurück in Kangerlussuaq wieder Wanderungen und ein Jeep-Ausflug an die Grenze des mächtigen Inlandeis-Panzers.

Wir hatten viel erlebt bei meist gutem Wetter, oft gewandert, hatten Berge bestiegen, waren nahe bei den Schlittenhunden, sahen Rentiere, Moschusochsen und weiße Füchse. Die Sonne ging in diesen Sommerwochen nachts nicht ganz unter. Stimmungsvolle Stunden am Eismeer!

An diese Reise denken wir immer wieder. Der Reisefilm wird 55 Minuten dauern. Ich hatte ihn zwar schon vor Jahren im Netzwerk gezeigt – aber auch wir sehen ihn immer noch einmal gern.

Im Anschluss diesen Film zeige ich noch einen kurzen Videofilm über eine Gruppenwanderung um Mülheim herum.

Text: Paul Steinhauer