Schnell in die Pantoffeln und los geht´s ins Kino. Geben Sie nun das Zeichen, vorausgesetzt, dass der Operateur es sieht!

 

Jürgen Wittmann wird 5 Videofilme zeigen, zu denen er folgendes schreibt:

Das Eisenhüttenwesen hat mich in meinem Leben nicht unwesentlich beschäftigt.
So möchte ich einige Filme zeigen, die direkt oder indirekt damit zu tun haben.

 

Film 1: Die Maxhütte 2001 ( 20 Minuten )

In Sulzbach-Rosenberg-Hütte hatte ich Gelegenheit, den kompletten Fertigungsprozess vom Rohstoff bis zum Produkt zu filmen. Dabei kann man die Menschen bei ihrer anstrengenden Arbeit beobachten. Das gibt es außer auf Youtube nur noch selten.
Wenige Monate nach den Filmaufnahmen wurde die Hütte stillgelegt und über 800 Arbeitnehmer verloren ihren Arbeitsplatz.

 

Film 2: Der Berg ruft. 2010 ( 6 Minuten )

Die Stadt Sulzbach-Rosenberg-Hütte hat in meinem Leben eine große Rolle gespielt.
Bei meinem 1. Job als Ingenieur habe ich in der Gichtgasreinigunsanlage am Hochofen bei Messungen 1962 mitgewirkt.
1967 habe ich in der Kirche meine Frau geheiratet, die ich in 1966 in Duisburg kennengelernt habe.
Damals habe ich im Hüttenwerk Krupp Mannesmann an der Entstaubungsanlage mitgewirkt.
Meine Frau stammt aus Sulzbach-Rosenberg und so gab es jedes Jahr ein Klassentreffen auf dem Annaberg.

 

Film 3: Extraschicht 2010 ( 14 Minuten )

Bei der jährlichen Extraschicht im Ruhrgebiet hat das Publikum die Möglichkeit in den ehemaligen Hüttenwerksanlagen mit sehr vielen Menschen in Kontakt zu kommen und die Anlagen kennen zu lernen.

 

Film 4: Oldtimerausfahrt mit dem OB in Duisburg 2018 ( 17 Minuten )

Vom Landschaftspark Nord, einem ehemaligen Hüttenwerk, startete der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link zusammen mit 100 Oldtimern zu einer Rundfahrt durch Duisburg.
Die Fahrt ging vom Landschaftspark in das Werk von Thyssen Krupp an Kokerei und Sinteranlage vorbei durch Ruhrort, am Tausend-Fensterhaus vorbei auf die Düsseldorferstraße Richtung Süden.
In Höhe der ehemaligen Berzeliushütte ( Zink ) fuhren die Wagen in Etappen auf den Berg „Tiger and Turtle“ mit Sicht auf das noch in Betrieb befindliche Hüttenwerk Krupp-Mannesmann.
Auf der Rückfahrt gab es noch ein Gruppenbild im Wedau-Stadion.
Ich hatte das Glück, in einem Mercedes 170 V, Cabriolet, Baujahr 1936, mitfahren und filmen zu dürfen.

 

Film 5: Extraschicht im Ruhrgebiet – ein zweiter Film ( 11 Minuten )

 

 

Im Sommer 1996 wollten Erika und ich (Paul Steinhauer) mit einer Reisegruppe eines Kemptener Reiseveranstalters ein Stück von Grönland kennenlernen. Wie überrascht waren wir aber, als wir erfuhren, dass nur der Reiseleiter Gerd und der viel jüngere Michael mitmachen würden. Die Reise fand dennoch statt – und sie war die eindrucksvollste und unvergessendste!

 Zwei Wochen waren wir im August, dem kurzen arktischen Sommer, unterwegs. Von Kopenhagen flogen wir nach Kangerlussuaq (Sondre Stromfjord), dem grönländischen Inlandflughafen. Dort erwartete uns schon Gerd, der eine Gruppenreise abgeschlossen hatte. Bei einer Wanderung prüfte er, ob wir drei wohl geeignet sein könnten, etwas anstrengendere Touren zu machen. Das war ihm wichtig – und so kam es auch.

Mit dem Hubschrauber flogen wir nach Sisimiut, einem kleinen Ort an der Westküste. Von dort aus fuhren wir mit einem Linienschiff weiter Richtung Norden. Jetzt sahen wir auch die ersten großen und eindrucksvollen Eisberge und spürten die eisige Kälte. Nach einer Übernachtung auf dem Schiff erreichten wir Illulissat. Wieder Wanderungen und Entdeckungen.

Die Insel Qeqertarsuaq (Disko-Insel) war das nächste Etappenziel. Mit 2 Inuits stiegen wir hinauf zur Oberfläche des Gletschers. Dort war unser Quartier für die nächsten Tage in einer Hütte. Die Inuits kochten einen Eintopf mit Walfleisch und liehen uns für den Ausflug mit den Hundeschlitten warme Kleidung aus Eisbärenfellen.

Zurück auf dem Festland unternahmen wir Tageswanderungen in der steppenartigen Landschaft. Auch mit einem Kutter waren wir zu Besuch in einem Nachbarort. Es gibt in Grönland ja keine Straßenverbindungen. Wir flogen in einem kleinen Hubschrauber über den mächtigen Illulissat-Gletscher, von dem auch der Eisberg abgebrochen war, der der Titanic zum Verhängnis wurde.

Zurück in Kangerlussuaq wieder Wanderungen und ein Jeep-Ausflug an die Grenze des mächtigen Inlandeis-Panzers.

Wir hatten viel erlebt bei meist gutem Wetter, oft gewandert, hatten Berge bestiegen, waren nahe bei den Schlittenhunden, sahen Rentiere, Moschusochsen und weiße Füchse. Die Sonne ging in diesen Sommerwochen nachts nicht ganz unter. Stimmungsvolle Stunden am Eismeer!

An diese Reise denken wir immer wieder. Der Reisefilm wird 55 Minuten dauern. Ich hatte ihn zwar schon vor Jahren im Netzwerk gezeigt – aber auch wir sehen ihn immer noch einmal gern.

Im Anschluss diesen Film zeige ich noch einen kurzen Videofilm über eine Gruppenwanderung um Mülheim herum.

Text: Paul Steinhauer

„Mit Babcock-Rentner-Reisen auf Tour“

 

Jürgen Wittmann hatte zusammen mit einigen ehemaligen Kollegen in 15 Jahren zahlreiche Touren in Nah und Fern mit Rentnern seines früheren Arbeitgebers, Babcock Oberhausen, als ehrenamtlicher Reiseleiter organisiert und geführt. In den Jahren 2010 bis 2014 hatten sie folgende Ausflüge gemacht, die er in einem Zusammenschnitt seiner Filme vorführen möchte.

 

Nach einem Besuch der Museumsinsel Hombroich ging es in einer dreitägigen Fahrt nach Middelburg/Niederlande auf die ehemalige Insel Walcheren, zum Deltapark Neeltje Jans mit Flutwehrbesichtigung, nach Veere, Europort und nach Delft.

 

Ein weiterer Tagesausflug führte zum Gasometer und zur Gemeinschafts-Müllverbrennungsanlage in Oberhausen.

 

Ein Tagesausflug brachte die Gruppe nach Essen zum Weltkulturerbe Zollverein mit der Kokerei und der Zeche und dann zum neuen Kruppgelände.

 

Eine Tagesfahrt ging nach Leer an die Ems und eine weitere Tour zum Kernkraftwerk Lingen. Nachmittags waren sie dann bei ADO Goldkante in Aschendorf.

 

Mit der weißen Flotte gelangte man bei einer weiteren Fahrt über die Ruhr und den Rhein nach Xanten zur Besichtigung des Archäologischen Parks.

 

Eine andere Tagesfahrt führte zum Braunkohlenrevier Garzweiler und nach Paffendorf  ins Museum und zum Großkraftwerk Neurath.

 

Und dann war die Gruppe auch einige Tage in der Lüneburger Heide. Man unternahm Rundgänge in Celle mit den schönen Fachwerkhäusern, besichtigte das Herzogsschloss und besuchte eine Open-Air-Veranstaltung im Französischen Garten. Auch in der Heidestadt Lüneburg war man und im Walsroder-Welt-Vogelpark.

 

Jürgens Film ist ca. 66 Minuten lang.

 

Text: Paul Steinhauer

Gezeigt wird ein Videofilm über eine Reise in Sardinien von Jürgen Wittmann.

Dagmar und Jürgen Wittmann hatten im Mai 2018 eine 15-tägige Rundreise mit einem Mietauto durch Sardinien unternommen.

 

Sie schreiben dazu:

 

 

Im Sommer 2004 waren Erika und ich mit Studiosus in Russland unterwegs. Zunächst in der Hauptstadt Moskau, dann in den alten Fürsten- und Klosterstädten nordöstlich von Moskau, dem sogenannten „Goldenen Ring“, und danach noch einige Tage in Sankt Petersburg.

 

St. Petersburg, 1703 von Peter dem Großen gegründet, um den Anspruch Russlands auf Zugang zur Ostsee durchzusetzen, war rund 200 Jahre auch die Hauptstadt des russischen Kaiserreichs. Mit 4,8 Millionen Einwohnern ist St. Petersburg nicht nur die zweitgrößte Stadt Russlands sondern auch die nördlichste Millionenstadt der Welt. Die Newa mündet hier in den Finnischen Meerbusen. Mit vielen Kanälen durchzogen wird das vielbesuchte St. Petersburg auch als das Venedig des Nordens bezeichnet.