Lieben Sie die Literatur, die Musik und die Malerei?

Dann gibt es jede Menge Schönes aus dem Kulturbeutel!

 

Der Kulturkreis trifft sich zu gemeinsamen Aktivitäten rund um das kulturelle Leben.
Egal, ob Museumsbesuche, Comedy, Theater, Konzert oder sonstige Veranstaltungen, je nach Aktualität und Interessen entfaltet sich hier ein vielschichtiges Geschehen.
Neben Kunst und Kultur steht das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. Interessierte sind herzlich willkommen.
Nähere Informationen gibt es bei
- Heide Dupong, Telefon 0208 42 14 56  
- Gretel Blass ,   Telefon 0208 47 45 62 
- Helga Müller, Telefon 0208  65 61 530

 

Der erste größere Ausflug des Kulturkreises führte uns im April 2019 mit der Eisenbahn nach Dortmund in das Museum für „Kunst und Kulturgeschichte“ in der ehemaligen , jetzt unter Denkmalschutz stehenden, Sparkasse.

Dort erwartete uns eine Führung durch die Ausstellung „Auf Möbeln“ – Sitz-Polster-Moden, initiiert von der Technischen Universität Dortmund. Schon vor über 3000 Jahren entstanden (Beispiel Ägypten) die ersten Sitzmöbel. Unsere heutige Gesellschaft ist geprägt von Sitzen und vom Sitzen. Körpertechnik und Alltagsding verweisen auf die besondere Beziehung zwischen Mensch- und Möbelkörper. Diese ist beeinflusst von Handwerk, Ästhetik, Macht und Ordnung, Erziehung und Ergonomie. Mit dem Klassiker, der „Ameise“ von Arne Jacobsen begann die Führung.

Die im gleichen Haus zur Zeit laufende Sonderausstellung „Rausch der Schönheit –die Kunst des Jugendstils“ besuchten wir –ohne eine Führung – im Anschluss. Der Grundstein für die dort umfangreich ausgestellte Jugendstilsammlung entstand auf der Pariser Weltausstellung im Jahr 1900, als der Gründungsdirektor des Museums dort die ersten herausragenden Stücke ankaufte. Die Ausstellung präsentiert erstmals die gesamte Jugendstilsammlung des Dortmunder Museums. Sie schlägt einen Bogen zurück in Stadt und Region und thematisiert Dortmund als Industriestadt im Um- und Auftrieb ins 20. Jahrhundert.

Text und Fotos: Michael Weller


Gretel Blass eröffnete den Kulturkreis vom 1.04.19 mit einem schönen Gedicht der Lyrikerin Monika Minder.

Nachdem das Organisatorische, Hinweise auf kulturelle Veranstaltungen in der Region sowie Gespräche über geplante Exkursionen abgeschlossen waren, hielt Gretel einen detailreichen Vortrag über das heutige Thema: „Europäische Salons.“

Dabei schlug sie einen großen Bogen von den Einladungen der Hetären (Freudenmädchen) im antiken Griechenland, den altrömischen Kurtisanen bis zu modernen Kaffeekränzchen.

Wir erfuhren, dass es stets gebildete, oft adlige, Damen waren, die in geeigneten Räumen, Salons, Frauenzusammenkünfte initiierten. Es ging hier vor allem um gepflegte Konversation und kulturelle Bildung. Auch Musik und Literaturvorträge, zu denen bekannte Künstler, Dichter und Schriftsteller eingeladen wurden, gehörten zu den Gepflogenheiten in den Salons. Gretel nannte beispielhaft Salondamen bzw. Salonnière europäischer Länder und sprach über Bedeutung und ihr Wirken in der Gesellschaft.

Die Hauptblütezeit, in der diese Salons für gebildete Frauen stattfanden, war im 17. und 18. Jahrhundert. Später wurden die sogenannten Salons auch politischer. Heute ist das Salonwesen eigentlich nicht mehr aktuell.

Wir diskutierten abschließend über Gründe, warum es obsolet geworden ist und welche Formen von Zusammenkünften gebildeter Frauen an ihre Stelle getreten sind. Man meinte sogar, dass man eventuell unseren Kulturkreis, der sich hauptsächlich aus gebildeten Damen mit wenigen Herren zusammensetzt, quasi als regelmäßig stattfindende  Salonveranstaltung ansehen könnte.

Text und Foto: Paul Steinhauer

Karnevalistisch geschmückt trafen sich die Netzwerker des Kulturkreises am Rosenmontag. Was lag an diesem Tag näher als ein Vortrag von Gretel Blaß über die Geschichte des Karnevals. Schon die alten Germanen trugen Masken und Tierfelle mit viel Mummenschanz um die Geisterwesen zu vertreiben und die guten Geister zu erwecken, damit der Frühling kommt. Später ein christliches Fest, die Fasnacht, die Nacht vor dem Beginn der 40 tägigen Fasten Zeit vor dem Osterfest.

So nahm auch der Kulturkreis mit leckeren Süßigkeiten und Gebäck Abschied von der fünften Jahreszeit.
Dazu gab es von den Mitgliedern vorgetragene lustige Geschichten und Gedichte passend zum Karneval. Ingrid u. Friedel Häfner

Text: Michael Weller
Fotos: Michael Weller und Paul Steinhauer
Broich steht Kopf

Das Treffen des Kulturkreises im Januar 2019 begann mit einer Vorstellung der für dieses Jahr vorgesehenen Themen.

Am Rosenmontag (4.3.) beginnen wir mit karnevalistischen, lustigen Vorträgen – alle sind aufgefordert, einen Beitrag zu leisten. In den nächsten Monaten sind dann u.a. das „Bauhaus“, die „Ruhrgalerie“, der Film „Franziskus“, die Pianistin Clara Schumann, eine Fahrt nach Münster, Erich Kästner, die „Symbolik der Farben“ und die „Geschichte der Kerzen“ geplant.

 

Heute stand das Leben und Wirken von Joachim Ringelnatz (alias Hans Böttcher) an. In einem sehr lebendigen und ausdrucksvollen Vortrag von Günter Tübben wurde uns dieser ganz besondere Schriftsteller, der von 1883 – 1934 an den verschiedensten Orten in Deutschland lebte und wirkte, vorgestellt. Natürlich auch mit vielen, von Günter Tübben  lebendig vorgetragenen Lesebeispielen – z.T.  sogar auswendig.

 

Von Günter Tübben kam dann der Vorschlag, eine Präsentation dieses „speziellen“ Menschen für das gesamte Netzwerk durch den Kulturkreis zu entwickeln. Das fand große Zustimmung. Dazu wird eine Arbeitsgruppe entstehen, die sich am 4.3. vor dem Kulturtreff zusammensetzen wird, um dazu Ideen zu entwickeln. Gern sind interessierte Mitstreiter  aufgefordert, sich bei Interesse bei Gretel Blass oder Günter Tübben zu melden.

 

Text und Foto: Michael Weller

Wieder einmal hatte Gretel Blaß eine sehr gute Idee: Sie berichtete beim monatlichen Treffen des Kulturkreises von der angekündigten Ausstellung Mülheimer Künstler auf dem Flughafen in der Halle des Luftschiffes, die am 19. Januar mit einer Eröffnungsfeier gestartet werden soll.

 

So machten sich am Samstag Nachmittag 10 Kulturkreismitglieder auf den Weg zum Flughafen.

 

Es ist eine großartige Idee von acht Mülheimer Künstlern, die Luftschiffhalle zur Kunsthalle zu machen. Die Mülheimer Künstlergruppe hat dem Traum vom Fliegen eine neue Dimension gegeben. Künstlerisch großartig ausgedrückt. Man kann nur empfehlen, diese Ausstellung, die bis Anfang März läuft, zu besuchen.

 

Text und Fotos: Michael Weller