Lieben Sie die Literatur, die Musik und die Malerei?

Dann gibt es jede Menge Schönes aus dem Kulturbeutel!

 

Der Kulturkreis trifft sich zu gemeinsamen Aktivitäten rund um das kulturelle Leben.
Egal, ob Museumsbesuche, Comedy, Theater, Konzert oder sonstige Veranstaltungen, je nach Aktualität und Interessen entfaltet sich hier ein vielschichtiges Geschehen.
Neben Kunst und Kultur steht das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. Interessierte sind herzlich willkommen.

Nähere Informationen gibt es bei Helga Müller, Telefon 0208  65 61 530

 

Die Stimme benutzen wir ständig, ohne darüber nachzudenken:

Sie ist einfach da!

 

Der Kulturkreis hat bei seinem Treffen am 03.09.2018 intensiv darüber nachgedacht bis hin zur Entstehung des Gesangs. Und dieser besteht nicht nur aus Text und Tönen, dazu kommt eine starke emotionale Ausdruckskraft. So sind und waren gute Sänger für Frauen schon immer attraktiv; Frauen ihrerseits haben zu allen Zeiten verstanden, ihre Babys mit ihrem Gesang zu beruhigen.

Auch heute ist Singen noch ein emotionales Gemeinschaftserlebnis, was viele öffentliche Veranstaltungen wie

 

  • Day of Song
  • Rudelsingen
  • Der beste Chor im Westen ...

 

unterstreichen. Und man denke an die Kraft der „Singenden Revolution“ im Baltikum! Sie hat zur politischen Freiheit geführt. Singen schenkt jedem Einzelnen Glücksgefühle, baut Stresshormone ab und tut einfach gut! Dies haben wir beim Gesang des Kanons „Heho, spann den Wagen an!“ selbst erfahren.

 

Im zweiten Teil des Nachmittags erfuhren wir so manches über den Gesang der letzten zwei Jahrtausende, einschließlich Hörbeispielen: Gregorianik, Minnesang, Belcanto, Arie, Rezitativ und Popmusik im weiteren Sinne.

Zum Abschluss ließen wir Ed Sheeran sein „Perfect“ singen.

 

Text: Helga Müller

Geplant war ein Ausflug in das sommerliche Münster. Doch die große Hitze dieses Jahres am 6.8.18 führte zu der Überlegung, diesen Ausflug auf den Herbst zu verschieben.

 

Gretel Blaß schlug deshalb vor, eine der 17 zum Jubiläum der Netzwerke Ruhr- Kunstmuseen veranstaltete Ausstellung zum Thema Kohle und Kunst zu besuchen. So trafen sich 14 Mitglieder des Kulturkreises am 15.8.2018 in der „Alten Post“. Dort findet im Rahmen dieses Jubiläums die Ausstellung“ Die Essenz der Kohle“ statt. Erst einmal „befremdlich“ betrachteten wir die Exponate und das Ausstellungskonzept. Und ohne den hervorragenden Vortrag der Museumsführerin hätten wir wohl alle diese Ausstellung kopfschüttelnd verlassen. So wurden wir aber mit den sinnlichen Erfahrungen der Künstlerin Helga Griffiths sehr vertraut gemacht und erfuhren, wie über die Destillation die Essenz der Kohle gewonnen und zu einen Parfüm veredelt wird.

 

Wir erkannten, wie aus der Zusammenarbeit zwischen Forschung, Technik und Alchemie Kunst entstehen kann- allerdings, beim anschließenden Treffen im Café, wurde uns klar, dass die Diskussion über Kunst nie abbrechen wird.

 

Text und Foto: Michael Weller

 

Im Rahmen der musikalischen Themen, die der Kulturkreis in diesem Jahr zum Thema hat, sollte diese Veranstaltung den sommerlichen Höhepunkt im Juni 2018 darstellen.

 

 

 

Fortgesetzt werden sollte eigentlich die Anfang des Jahres begonnene Reihe „Musik“ mit einem Film über Mozart. Doch zeitliche und technische Probleme ließen es diesmal nicht dazu kommen. So hatte aber Gretel Blass eine super Ersatzidee und hielt im Juni 2018 einen großartigen, durch wunderbare Dias unterstützten Vortrag über den Impressionismus und die Impressionisten.

 

Am schönen Wetter lag es sicherlich nicht, dass an diesem Nachmittag im Mai 2018 nur elf Teilnehmer einiges über Felix Mendelssohn Bartholdy und seiner älteren Schwester Fanny erfahren wollten. Einige waren verreist und einige krank. So mussten sie auf den von Gretel Blass vorbereiteten und mit Musikbeispielen garnierten Vortrag verzichten. Das war schade!

 

Felix Mendelssohn Bartholdy, geboren 1809, galt seinerzeit unbestritten als der meist gefeierte zeitgenössische  Komponist Europas. Er war ein Star und hatte in der kurzen Lebenszeit – er starb schon mit 38 Jahren – sehr viele auch heute oft gespielte musikalische Werke verschiedenster Genres komponiert und aufgeführt. Auch seine vier Jahre ältere Schwester Fanny, die ebenfalls schon in relativ jungem Alter im Mai 1847 verstarb, war eine begabte Komponistin und Klavierspielerin.

 

Während Felix sich öffentlich betätigte und entsprechend bekannt war, galten öffentliche Auftritte damals für Frauen als unschicklich. So wurden Fannys Werke eigentlich erst viel später bekannt und anerkannt.

 

Als Beispiele für Kompositionen, die Felix und Fanny geschaffen hatten, ließ Gretel einige Sätze von heute berühmten Interpreten in ihren Vortrag einspielen. In sehr guter Tonqualität vorgetragen kam in dieser nüchternen Atmosphäre fast konzertmäßiges Feeling auf.

 

Text: Paul Steinhauer