Liebe Kegelbrüder,
liebe Kegelschwestern,

vergangenes Jahr, die eine Gruppe im Februar und die andere am 6. März, ahnte keiner von uns, dass dieser Nachmittag für viele Monate der jeweils letzte Kegelnachmittag gewesen ist. Wer hätte geglaubt, dass wir uns eine so lange Zeit nicht mehr sehen würden?

Zum Anfang der Coronapandemie ging ich davon aus, dass dieser „Spuk“ nach 3 – 4 Wochen vorbei sein würde. An manchen Tagen glaubte ich: Gleich wirst du wach und alles ist wieder so, wie es war. Vielleicht ist es einigen von Euch auch so oder ähnlich ergangen?

Als ich, genau wie meine Kolleginnen, nicht mehr meinen Dienst im Krankenhaus ausüben durfte, wusste ich,  die Situation ist sehr ernst. Denn gerade jetzt hätten die Patienten uns doch so sehr gebraucht, da Angehörigen, Freunden und Bekannten ebenfalls der Zugang zum Krankenhaus verwehrt wurde.

Seit wir geimpft wurden, gilt dieses Verbot nicht mehr, und wer seine Tätigkeit wieder aufnehmen möchte, dem wird das mit Freuden gewährt. Fast alle Patienten freuen sich über unseren Besuch und unsere Unterstützung. Auch das Pflegepersonal ist dankbar für so manche Aufgabe, die wir ihnen abnehmen können.

Jetzt sinkt seit einigen Wochen der Inzidenzwert kontinuierlich. In der Hoffnung, dass sich das fortsetzt, ist es nicht ausgeschlossen, dass wir nach der Sommerpause unsere Kegelnachmittage wieder aufnehmen können.

Ich weiß, dass Ihr Euch auch darauf freut und diesem Zeitpunkt entgegen fiebert. Einige, die ich das Glück hatte mal zu treffen bzw. mit denen ich per Whats App Kontakt hatte, bestätigten mir das.

So grüße  ich Euch ganz herzlich und hoffe, auf ein baldiges Wiedersehen im Spätsommer im Athena. Hoffentlich kennt uns der Wirt noch wieder ! :-)

Text: Monika Nordt