Am 24. September 2021 unternahmen die Netzwerk-Wanderer ihre 2. Wanderung im zweiten Corona-Jahr. Wieder waren wir im Nahbereich unterwegs. Durch den Uhlenhorst kamen wir bald in die Nachkriegssiedlung zwischen Großenbaumer Straße und Lindenhof, wo die Saarner Gemeinde für die Neubürger eine Kirche errichtete. Die Neubebauung des Areals hat inzwischen begonnen.

Der Aufstieg durch den Dennebusch wurde durch den Anblick des Wildpferdedenkmals belohnt. Dort gab es ein Kurzstudium der Mölmschen Sprache. Weiter zum Frombergwäldchen, von dem diverse Sturmereignisse nur noch einen traurigen Rest hinterlassen haben. Das Tal des Bühlsbachs / Schengerholzbachs kann leider nur teilweise begangen werden. An der ehemaligen Malzfabrik Kellermann erfuhren wir etwas über die älteste Saarner Brauerei, die es hier schon vor „Ibing“ gab.

An der Kirche Sankt Elisabeth begann der Rückweg zum Kuckucksweg, der uns vorbei an den Resten des ehemaligen Schießplatzes des Infanterieregiments 159 zum Ausgangspunkt der Wanderung führte, wo sich der Kreis schloss.

Die Gruppe wunderte sich über die vielen unbekannten Wege, die – wieder einmal – Wanderführer Günter gefunden hatte.

 

Wenn man die Bilder sieht, dann fühlt man sich bei uns wirklich wie in einem Urlaubsgebiet.

Lesen wir hier von einem solchen Urlaubstag von Helga Müller:

Erholung an der Sechs-Seen-Platte

 

 

Wir vermissen es doch sehr: unsere gemeinsamen Bildungswanderungen mit Günter Fraßunke. Es ist jetzt leider keine gute Zeit für verbindende und vertraute Gemeinschaften. Doch wieder gibt es   schöne Frühlingstage, die uns anregen, aus den beengenden Wohnräumen in die freie Natur hinaus zu gehen. Wir wollen dankbar sein, dass uns Corona das nicht auch noch nimmt.

Aufmerksame Leserinnen hatten den Bericht über „Orte als Kraftquellen“ in den Anhaltspunkten gelesen und sich spontan zu der Wanderung zum „Heiligen Brunnen“ angemeldet, auch als Marienquelle bekannt.

Vom Treffpunkt erreichten wir in einer guten halben Stunde den Speldorfer Friedhof und kamen bald in den Duisburger Stadtwald, der Duisburg zur angeblich waldreichsten Großstadt Deutschlands macht. Die Marienquelle, die sich von Sickerwasser speist, war leider wegen des Niederschlagsmangels nur ein mageres Rinnsal. Dennoch war es spannend zu hören, welche Sagen und Legenden sich um diese erstmals im 16. Jahrhundert erwähnte Quelle ranken.

Zum Hören der Geschichten saßen wir auf den Bänken des benachbarten Platzes im Schatten hoher Bäumen, wo die Duisburger Innenstadtgemeinden im Sommer ihre Waldgottesdienste feiern.

An einem der letzten Sommertage hieß es mit Johann Wolfgang von Goethe „Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.“

Text und Foto: Günter Fraßunke

Vom Mülheimer Norden ging heute (15.11.19) unsere Wanderung nordostwärts durch Schönebeck und Altendorf im Essener Westen bis zum Kruppsee und dann wieder zurück nach Essen-Borbeck mit dem Ziel Dampfbierbrauerei.

18 Netzwerker unter Günter Fraßunkes Leitung hatten sich zur letzten Wanderung in diesem Jahr zusammengefunden. Wir alle wussten zwar, dass es an Wandertagen mit Günter nicht regnen würde, doch waren einige nicht warm genug angezogen, um sich bei den vorwinterlichen Temperaturen so richtig wohl zu fühlen. Doch gelobt sei was hart macht!

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