Denken Sie, dass Wandern nicht nur des Müller's Lust ist?

Dann hinein in die Laufschuhe und keine Blasen gescheut!

        

                    

Wandern im Ruhrgebiet

Inzwischen hat es sich herumgesprochen, dass unsere Region ein interessantes Wandergebiet ist. Das gilt nicht nur für das malerische Ruhrtal.

Einmal im Monat unternehmen wir am 2. oder 3. Freitag eine längere Wanderung in der „Metropole Ruhr“, für die Interessierte – auch wegen der Hin- und Rückfahrten mit dem ÖPNV – sich den ganzen Tag freihalten sollten. Der Treffpunkt ist normalerweise die Straßenbahnhaltestelle Broich Friedhof, da die Teilnehmenden (wenn sie nicht über ein eigenes ÖPNV-Ticket verfügen) dort am Automaten eine Gruppenfahrkarte ziehen können, was ungleich preiswerter ist als Einzelfahrkarten.
Die Touren sind normalerweise zwischen 12 und 16 Kilometer lang. An geografisch oder historisch interessanten Punkten gibt es Erklärungen. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt.

Wer an der nächsten Wanderung teilnehmen möchte, muss sich daher verbindlich anmelden

  • bei Günter Fraßunke, sobald die Wanderinformation veröffentlicht ist

  • beim Netzwerktreffen, das dem Wandertermin voraus geht.

Haben Sie Interesse, dann kommen Sie zum Netzwerktreffen am letzten Donnerstag im Monat um 17 Uhr ins Gemeindehaus Wilhelminenstraße!

Ansprechpartner: Günter Fraßunke 0208. 423652

Die nachfolgenden Artikel sind die Ankündigungen unserer Wanderungen.
Die Berichte zu den Wanderungen stehen unter Wandern im Menüpunkt "Wanderberichte".
Günters Beiträge zur Geschichte der Stadt Mülheim findet ihr unter dem Menüpunkt "Geschichte"

Das ist nicht übertrieben, denn die Reformation ist kein punktuelles Ereignis, sondern ein Prozess, der sich schmerzhaft über viele Jahrzehnte hinzog. Das Gebiet des Niederrheins mit Mülheim wurde in Verbindung mit der Reformation von Krieg heimgesucht – man spricht vom Achtzigjährigen Krieg, der von 1568 bis 1648 dauerte.

Vor diesem Krieg bildeten die heutigen Niederlande, Belgien, Luxemburg und ein Teil Nordfrankreichs 17 Provinzen des Heiligen Römischen Reich. Das Haus Habsburg stellte den Kaiser, aber die 17 Provinzen wurden vom König des spanischen Zweigs der Habsburger beherrscht.

Wie versprochen wird es in der dritten Folge friedlicher. Zu Zeiten von Graf Wilhelm Wirich (Broich; Lutheraner), Graf Moritz (Styrum, Katholik) und dem reformierten Pfarrer der Petrikirche Theodor Undereyck entspannt sich die konfessionelle Situation in Mülheim; hierbei ist Geld das entscheidende Argument. Die Petri-Gemeinde kann sich nun selbst verwalten und ihre Pfarrer selber wählen. Die Lutheraner können eine eigene Kirche an der Delle errichten. Während die wenigen Katholiken erst 1755 ein Grundstück auf dem Kirchenhügel erhielten.


Es geht weiter mit der Wanderung durch die Mülheimer Geschichte. Bisher ging es um die frühesten steinernen geschichtlichen Zeugnisse. Danach habe ich Euch eine Kurzfassung zur Reformationsgeschichte geliefert und einen Abriss zu den kriegerischen Ereignissen, in die Mülheim im 17. Jahrhundert verwickelt war. Danach ging es um „Worte statt Waffen“.

In dieser vierten Folge kommen wir in die Zeit der Stadtwerdung Mülheims und der beginnenden Industrialisierung.

Was wäre gewesen, wenn …

Es geht weiter mit der Wanderung durch die Mülheimer Geschichte. Bisher ging es um die frühesten steinernen geschichtlichen Zeugnisse. Danach habe ich Euch eine Kurzfassung zur Reformationsgeschichte geliefert und einen Abriss zu den kriegerischen Ereignissen, in die Mülheim im 17. Jahrhundert verwickelt war. Danach ging es um „Worte statt Waffen“. Politische Reformen unter der Franzosenherrschaft ebneten der Kleinstadt Mülheim an der Ruhr den Weg zu einer Großstadt im Ruhrgebiet.

In dieser fünften Folge begleiten wir nun diesen Entwicklungsprozess, den Unternehmer und Politiker maßgeblich gestaltet haben.

Es geht weiter mit der Wanderung durch die Mülheimer Geschichte. Politische Reformen unter der Franzosenherrschaft ebneten dem Kirchdorf Mülheim in der Herrschaft Broich den Weg zu einer Großstadt im Ruhrgebiet. Daran hatten Unternehmer großen Anteil, aber nicht zuletzt Stadtoberhäupter, die die richtigen politischen Weichen stellten. Von der 43 Jahre langen Friedensperiode nach den Einigungskriegen, die zur Gründung des Deutschen Kaiserreichs führten, ganz zu schweigen.

In dieser sechsten Folge müssen wir nun miterleben, wie dieser beispiellose Prozess sich umkehrte und im Chaos endete. Nachzulesen als PDF: Mülheimer kämpfen gegen Nazis – oder finanzieren Hitler

Text: Günter Fraßunke

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