Denken Sie, dass Wandern nicht nur des Müller's Lust ist?

Dann hinein in die Laufschuhe und keine Blasen gescheut!

        

                    

 Wandern im Ruhrgebiet

Inzwischen hat es sich herumgesprochen, dass unsere Region ein interessantes Wandergebiet ist. Das gilt nicht nur für das malerische Ruhrtal.

Einmal im Monat unternehmen wir am 2. oder 3. Freitag eine längere Wanderung in der „Metropole Ruhr“, für die Interessierte – auch wegen der Hin- und Rückfahrten mit dem ÖPNV – sich den ganzen Tag freihalten sollten. Der Treffpunkt ist normalerweise die Straßenbahnhaltestelle Broich Friedhof, da die Teilnehmenden (wenn sie nicht über ein eigenes ÖPNV-Ticket verfügen) dort am Automaten eine Gruppenfahrkarte ziehen können, was ungleich preiswerter ist als Einzelfahrkarten.
Die Touren sind normalerweise zwischen 12 und 16 Kilometer lang. An geografisch oder historisch interessanten Punkten gibt es Erklärungen. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt.

Wer an der nächsten Wanderung teilnehmen möchte, muss sich daher verbindlich anmelden

  • bei Günter Fraßunke, sobald die Wanderinformation veröffentlicht ist

  • beim Netzwerktreffen, das dem Wandertermin voraus geht.

Haben Sie Interesse, dann kommen Sie zum Netzwerktreffen am letzten Donnerstag im Monat um 17 Uhr ins Gemeindehaus Wilhelminenstraße!

Ansprechpartner: Günter Fraßunke 0208. 423652

Die nachfolgenden Artikel sind die Ankündigungen unserer Wanderungen.
Die Berichte zu den Wanderungen stehen unter Wandern im Menüpunkt "Wanderberichte".

 
Eine weite Anfahrt hatte uns Günter Fraßunke da am 14.06. zugemutet: bis nach Dortmund-Dorstfeld mit der S-Bahn. Und das nur um eine Köttelbecke wie die Emscher zu sehen?

Früh am Morgen – noch weit vor 8:00 Uhr nach der kürzlich abgelaufenen Winterzeit – versammelten sich 14 Wanderer des Netzwerkes um Günter Fraßunke. Es war ein recht kalter Tag – selbstverständlich wie bei Günter gewohnt - ohne Regen.  

 

Nun wandern sie also wieder – die Netzwerker mit Günter Fraßunke!

Nach der Winterpause hatte Günter zu einer Wanderung, die zum Einstieg in die neue Saison recht eben verlaufen sollte, aufgerufen. Bei - wie gewohnt -  bestem Wanderwetter, waren 15 Netzwerker bereit, um von der Monning aus in Richtung Styrum per pedes den Frühling mit der aufwachenden Natur direkt zu genießen.

Zunächst ging die Wanderung durch den Raffelbergpark. Zum ehemaligen Solbad wusste Günter einiges zu erzählen. Weiter zur Ruhr. Auch über die Raffelbergschleuse und das Kraftwerk erfuhren wir Wissenswertes über den Bau und die Funktionen. Vorbei am Styrumer Naturbad und dem Stadion, das 1925 als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme geschaffen worden war, kamen wir zum Ruhrpark Alstaden, dem sogenannten Stielmuspark.

 

Von der Kleingartenanlage Oberhausen-Süd und Friedhöfen an der Landwehr waren  wir schließlich wieder in Mülheim. Hier konnte uns Günter zum Ortsteil Styrum interessante Informationen vermitteln. So war die Neustadtstraße, in der er selbst als Kind wohnte, im Weltkrieg fast vollständig zerbombt worden. Sehenswert und überregional bekannt ist natürlich in Styrum das Schloss mit dem benachbarten Wassermuseum Aquarius.

Durch das Mügagelände kamen wir - die Ruhr überquerend - nach rund 13 Kilometern zur neuen Ruhrbaniapromenade und kehrten gegen 14 Uhr im König-Pilsener-Wirtshaus ein.

Text: Paul Steinhauer
Fotos: Paul Steinhauer, Michael Weller

 

 

Es war ein wunderschöner goldener Herbsttag, an dem Günter Fraßunke unsere 19-köpfige Wandertruppe vom Bahnhof Gelsenkirchen bis in das Zentrum von Essen führte. Sicherlich die letzte Netzwerk-Wanderung in diesem Jahr. Wir wissen zwar, dass sich Günter stets um gutes Wetter kümmern konnte, doch den Winter kann er nicht abschaffen, so dass wir wohl erst im nächsten Frühling wieder mit unseren Ruhrgebietswanderungen beginnen werden.

 

 

28 Beine bewegten sich den Heuweg hinunter zur Ruhr und in 14 Köpfen hatte sich nach rund 13 Kilometern ein neuer Wanderweg in unserer schönen Heimatstadt Mülheim abgespeichert. So führte uns Günter Fraßunke auf einer weitgehend anderen Wanderstrecke als wir sie im April vorigen Jahres gegangen waren zum Rhein-Rhein-Zentrum.

 

Der Anstieg von der Ruhr zum Streichelgehege im Witthausbusch fehlte natürlich nicht. Die Straßen in der „Mausegatt-Siedlung“ mit den gepflegten alten Bergmannshäusern – auch eine bleibende Erinnerung an die Bergbautradition des Ruhrgebietes – waren ein Teil der für uns neuen Wanderstrecke.

 

In Heißen machten wir vor der Gnadenkirche unsere „Schokoladen-Pause“ und Günter erzählte uns einiges zur Geschichte dieses Mülheimer Ortsteils, über das alte Rathaus, das jetzt eine Filiale der Sparkasse ist, die Architektur der Kirche und zeigte Bilder, wie es vor vielen Jahrzehnten hier aussah.

 

Unsere Wanderung führte uns dann zum RRZ, das wir gegen Mittag erreichten. Im „Maredo“ kehrten wir ein.

 

Text und Fotos: Paul Steinhauer