Lieben Sie die Literatur, die Musik und die Malerei?
Dann gibt es jede Menge Schönes aus dem Kulturbeutel!
Kultur
Der Kulturkreis trifft sich zu gemeinsamen Aktivitäten rund um das kulturelle Leben.
Egal, ob Museumsbesuche, Comedy, Theater, Konzert oder sonstige Veranstaltungen, je nach Aktualität und Interessen entfaltet sich hier ein vielschichtiges Geschehen.
Neben Kunst und Kultur steht das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. Interessierte sind herzlich willkommen.
Nähere Informationen gibt es bei Helga Müller, Telefon 0208 65 61 530
Der diesjährige Sommerausflug der Kulturgruppe führte am 9. Juli nach Neuss zur Landesgartenschau 2026.
Das südöstlich der Neusser Innenstadt gelegene Gelände der ehemaligen Galopprennbahn wurde seit 2023 für die „LAGA 26“ in einen vielfältigen Park umgestaltet, der künftig das „Grüne Herz“ der Stadt darstellt und vor allem Kindern und Jugendlichen vielfältige Spiel- und Sportmöglichkeiten bietet.
Zur Erinnerung an die frühere Rennsportnutzung wurden die ovale Sandbahn sowie die Richter- und Beleuchtungstürme in die Parkgestaltung einbezogen. Auch die römische Frühgeschichte von Neuss wurde durch einen kleinen Römergarten und einen Römerspielplatz aufgegriffen.
Bei angenehmem Sommerwetter machten wir unter Helgas Führung einen Rundgang über das Gelände mit Stopp an allen für uns interessanten Stationen. Für dasleibliche Wohl gab es eine Mittagspause im großen Gartenrestaurant und einige kleinen Pausen an der Seeterrasse und am Eisstand.
Da auch die Hin- und Rückfahrt mit Straßenbahn und Zug problemlos klappte, hatten wir einen insgesamt sehr schönen entspannten Sommerausflug.
Text und Fotos: Dorothea Mostert
Am 31.03.2026 unternahm die Kulturgruppe eine Fahrt zum LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne.
Die aktuelle Sonderausstellung „Mahlzeit! Wie Essen uns verbindet“ beleuchtet die soziale Dimension von Ess- und Trinkkulturen und stellt zentrale Fragen: Welche Regeln bestimmen das Miteinander am Tisch, und wie haben sich Hierarchien im Laufe der Zeit verändert? Welche Bedeutung haben festliche Anlässe wie Hochzeiten, Gastmähler oder religiöse Rituale für den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Und wie beeinflussen Genussmittel wie Kaffee, Tee oder Alkohol unsere Kultur und unser tägliches Leben?
In einem unterhaltsamen und lehrreichen Rundgang stellte uns eine junge Archäologin die Highlights der Ausstellung vor, z.B. ein fast 2000 Jahre altes römisches Kalksteinrelief mit Darstellung der Sitzordnung bei einem Gastmahl. Anschließend war noch Zeit für eigene Erkundung der zahlreichen Exponate und Mitmachstationen.
Im Anschluss an den Ausstellungsbesuch hieß es in dem nahegelegen Restaurant Mont Cenis für uns „Mahlzeit“ und wir stärkten uns bei einem üppigen Mittagessen.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 13.09.2026. Infos unter www.lwl-Landesmuseum-herne.de
Text und Fotos: Dorothea Mostert
Zum Jahresauftakt besuchte die Kulturgruppe am 07.01.26 die Sonderausstellung „Land der tausend Feuer. Industriebilder aus der Sammlung Schönefeld“. Sie ist in den spektakulären Kohlenbunkern auf der 12-Meter-Ebene des Ruhr Museums auf Zollverein zu sehen.
Die 250 Gemälde und Grafiken umfassende Ausstellung lädt dazu ein, das Ruhrgebiet durch die Augen von Künstlern und einigen Künstlerinnen zu entdecken, die die massiven Veränderungen der Region zu verschiedenen Zeiten und in unterschiedlichen Stilen dokumentierten.
Die zwischen 1890 und 2010 entstandenen Bilder spiegeln eindrucksvoll die euphorischen, aber auch die kritischen, romantischen und ideologischen Einstellungen gegenüber der Industrie. Sie künden von den Zeiten, in denen Kohlenförderung und Stahlerzeugung sowie die schwerindustrielle Massenproduktion, aber auch Arbeitskämpfe, Armut sowie Gesundheits- und Umweltschäden im Ruhrgebiet allgegenwärtig waren.
Die Ausstellung läuft bis zum 14.02.2026. Unter www.ruhrmuseum.de/ausstellungen gibt es umfangreiche Infos, einen kurzen Film sowie viele Bilder der Ausstellung zu sehen – darunter sindauch einigeMülheimer Motive, z.B. die Friedrich Wilhelms-Hütte.
Text und Fotos: Dorothea Mostert

Helga Müller, Kulturkreisleiterin im Netzwerk Broich, hatte die frühere Länderreferentin des Hilfswerks Adveniat, Stefanie Hoppe, eingeladen, die am Montag einen längeren interessanten Lichtbildervortrag über die berühmte mexikanische Malerin Frida Kahlo hielt. Der Saal im Gemeindehaus war gut gefüllt, als Helga Müller die Vortragende und zahlreiche Gäste begrüßte.
Frida Kahlo, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Mexiko lebte und dort die meisten ihrer heute mit zweistelligen Dollarmillionen gehandelten Bilder malte, war eine Frau, die trotz ihrer körperlichen Probleme ein relativ kurzes aber sehr intensives Leben führte, über das Frau Hoppe ausführlich bildreich berichtete.
Sie durfte sich freuen, dass für ein von ihr initiiertes und unterstütztes Frauen-Bildungsprojekt in Mexiko gern gespendet wurde.
Text und Fotos: Paul Steinhauer
Am 5. August 25 unternahm die Kulturgruppe ihren diesjährigen Sommerausflug, er ging nach Gelsenkirchen zum Schloss Horst, das als eines der bedeutendsten Renaissanceschlösser Westfalens gilt.
Das Schloss ist heute ein lebendiges Kultur- und Bürgerzentrum mit einem Erlebnismuseum zum "Leben und Arbeiten in der Renaissance" und einer historische Druckwerkstatt in der Vorburg. In den repräsentativen Räumen des Schlosses und in der außergewöhnlichen Glashalle finden Konzerte und andere Veranstaltungen statt.
Im Schloss sind auch das Standesamt (bevorzugte Eheschließung im Kaminzimmer und im Rittersaal) und die Stadtteilbücherei untergebracht.
Bei einer interessanten Führung wurde uns zunächst die wechselvolle Geschichte des Schlosses erläutert, anschließend ging es im Erlebnismuseum auf eine Zeitreise in die Renaissance – dort konnten wir in den Kulissen einer Schlossbaustelle des Jahres 1565 einen kleinen Eindruck von den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen im 16. Jahrhundert bekommen.
Mit einem Spaziergang durch den Schlosspark zum nahegelegen Restaurant „Pottgolf“ und einem gemeinsamen Mittagessen endete unser erlebnisreicher Sommerausflug
Text: Dorothea Mostert
Fotos: Dorothea Mostert und Paul Steinhauer





