Lieben Sie die Literatur, die Musik und die Malerei?

Dann gibt es jede Menge Schönes aus dem Kulturbeutel!

 


Kultur

Der Kulturkreis trifft sich zu gemeinsamen Aktivitäten rund um das kulturelle Leben.
Egal, ob Museumsbesuche, Comedy, Theater, Konzert oder sonstige Veranstaltungen, je nach Aktualität und Interessen entfaltet sich hier ein vielschichtiges Geschehen.
Neben Kunst und Kultur steht das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. Interessierte sind herzlich willkommen.

Nähere Informationen gibt es bei Helga Müller, Telefon 0208  65 61 530

 

Zum Jahresauftakt besuchte die Kulturgruppe am 07.01.26 die Sonderausstellung „Land der tausend Feuer. Industriebilder aus der Sammlung Schönefeld“. Sie ist in den spektakulären Kohlenbunkern auf der 12-Meter-Ebene des Ruhr Museums auf Zollverein zu sehen.

Die 250 Gemälde und Grafiken umfassende Ausstellung lädt dazu ein, das Ruhrgebiet durch die Augen von Künstlern und einigen Künstlerinnen zu entdecken, die die massiven Veränderungen der Region zu verschiedenen Zeiten und in unterschiedlichen Stilen dokumentierten.

Die zwischen 1890 und 2010 entstandenen Bilder spiegeln eindrucksvoll die euphorischen, aber auch die kritischen, romantischen und ideologischen Einstellungen gegenüber der Industrie. Sie künden von den Zeiten, in denen Kohlenförderung und Stahlerzeugung sowie die schwerindustrielle Massenproduktion, aber auch Arbeitskämpfe, Armut sowie Gesundheits- und Umweltschäden im Ruhrgebiet allgegenwärtig waren.

Die Ausstellung läuft bis zum 14.02.2026. Unter www.ruhrmuseum.de/ausstellungen gibt es umfangreiche Infos, einen kurzen Film sowie viele Bilder der Ausstellung zu sehen – darunter sindauch einigeMülheimer Motive, z.B. die Friedrich Wilhelms-Hütte.

Text und Bilder: Dorothea Mostert

 

 

 

 

 

Helga Müller, Kulturkreisleiterin im Netzwerk Broich, hatte die frühere Länderreferentin des Hilfswerks Adveniat, Stefanie Hoppe, eingeladen, die am Montag einen längeren interessanten Lichtbildervortrag über die berühmte mexikanische Malerin Frida Kahlo hielt. Der Saal im Gemeindehaus war gut gefüllt, als Helga Müller die Vortragende und zahlreiche Gäste begrüßte.

Frida Kahlo, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Mexiko lebte und dort die meisten ihrer heute mit zweistelligen Dollarmillionen gehandelten Bilder malte, war eine Frau, die trotz ihrer körperlichen Probleme ein relativ kurzes aber sehr intensives Leben führte, über das Frau Hoppe ausführlich bildreich berichtete.

Sie durfte sich freuen, dass für ein von ihr initiiertes und unterstütztes Frauen-Bildungsprojekt  in Mexiko gern gespendet wurde.

Text und Fotos: Paul Steinhauer

Am 5. August 25 unternahm die Kulturgruppe ihren diesjährigen Sommerausflug, er ging nach Gelsenkirchen zum Schloss Horst, das als eines der bedeutendsten Renaissanceschlösser Westfalens gilt.

Das Schloss ist heute ein lebendiges Kultur- und Bürgerzentrum mit einem Erlebnismuseum zum "Leben und Arbeiten in der Renaissance" und einer historische Druckwerkstatt in der Vorburg. In den repräsentativen Räumen des Schlosses und in der außergewöhnlichen Glashalle finden Konzerte und andere Veranstaltungen statt.

Im Schloss sind auch das Standesamt (bevorzugte Eheschließung im Kaminzimmer und im Rittersaal) und die Stadtteilbücherei untergebracht.

Bei einer interessanten Führung wurde uns zunächst die wechselvolle Geschichte des Schlosses erläutert, anschließend ging es im Erlebnismuseum auf eine Zeitreise in die Renaissance – dort konnten wir in den Kulissen einer Schlossbaustelle des Jahres 1565 einen kleinen Eindruck von den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen im 16. Jahrhundert bekommen.

Mit einem Spaziergang durch den Schlosspark zum nahegelegen Restaurant „Pottgolf“ und einem gemeinsamen Mittagessen endete unser erlebnisreicher Sommerausflug

Text: Dorothea Mostert
Fotos: Dorothea Mostert und Paul Steinhauer

 

 

Die Kulturgruppe besuchte am 11. Juni die Ausstellung  „21 x 21. Die RuhrKunstMuseen auf dem Hügel“ in der Essener Villa Hügel.

Die Ausstellung 21 x 21 vereint zum ersten Mal über 100 ausgewählte Werke aller 21 RuhrKunstMuseen in einer gemeinsamen sammlungsübergreifenden Schau. In 10 Themenräumen treten die Werke moderner und zeitgenössischer Kunst in Dialog miteinander und wurden uns bei einer sehr interessanten Führung erläutert.

Die Ausstellung basiert auf einem digitalen Projekt, für das jedes Museum ein Impulswerk stellvertretend für die eigene Sammlung auswählt und auf das die anderen Häuser mit jeweils einem Werk aus ihren Beständen reagieren. So kamen über 400 Arbeiten zusammen, die die gesamte Bandbreite künstlerischer Techniken vonGemälde, Grafik, Fotografie und Skulptur bis zur Installationen abbilden und die unter 21x21.de digital erkundet werden können.

Die Ausstellung endet am 27.07.2025. Informationen im Internet unter www.21x21.de

Text: Dorothea Mostert

Fotos: Dorothea Mostert und Paul Steinhauer

Die Kulturgruppe besuchte am 17. April die Chagall-Ausstellung im K 20 (Kunstsammlung NRW) in Düsseldorf.

Marc Chagall (1887 – 1985) ist einer der faszinierendsten Künstler der Moderne. Seine fantastisch-poetischen Bildwelten und seine teils rätselhaften Motive wurden uns bei einer Führung erläutert. Die Ausstellung im 40. Todesjahr des russisch-französischen Malers umfasst rund 120 Werke aus allen Schaffensphasen.

Ein Schwerpunkt liegt auf den frühen Arbeiten, die zwischen 1910 und 1923 entstanden sind. Als junger Künstler in Paris experimentierte Chagall mit Fauvismus und Kubismus und verband die neuen stilistischen Tendenzen mit jüdischen Motiven und russischer Folklore. Das war einzigartig in seiner Zeit und machte ihn zum „Wunderkind der Moderne“.

In der Ausstellung werden nicht nur die malerischen Einflüsse auf das Frühwerk Chagalls nachvollziehbar. Zu entdecken ist auch die weniger bekannte dunkle und gesellschaftskritische Seite des Künstlers.

Die Ausstellung endet am 10.08.2025. Informationen im Internet unter www.kunstsammlung.de

Text und Fotos: Dorothea Mostert