Möchten Sie nicht nur Jan und Jupp kennen und zuhören? Dann kommen Sie zum Netzwerktreffen! Dort erfahren Sie nicht nur von Lieschen Müller, wer-was-wie-wo im Netzwerk alles so macht.

 

Das monatliche Netzwerktreffen aller Beteiligten aus den verschiedenen Interessengruppen dient dem Austausch, ist Ideenbörse, vermittelt Erfahrungswissen und Kontakte.
Referenten informieren vielfach zu aktuellen Themen für die Generation 50+.

Alle sind herzlich eingeladen, sich am jeweils letzten Donnerstag des Monats um 17 Uhr im Gemeindehaus an der Wilhelminenstr. 34 einzufinden.

 

Das war jetzt genau das richtige Thema für unser Netzwerk 50 plus: „Altersvergesslichkeit und Demenz“. Der Gemeindesaal an der Wilhelminenstraße war voll besetzt bis auf den letzten Platz, wie zu den Zeiten vor Corona.

Professor Doktor Jüptner, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie aus Mülheim, hielt einen spannenden Vortrag über dieses Thema.

Netzwerke kennen wir ja einige aus verschiedenen Stadtteilen. Aber das Netzwerk der Generationen ist uns nicht so bekannt. Von daher war es sehr interessant, dass Holly Uhlendorff von der Stadt Mülheim uns dieses Thema nähergebracht hat.
https://www.muelheim-ruhr.de/cms/neustart_des_netzwerkes_der_generationen.html

Netzwerke der Generationen gibt es in mehreren Stadtteilen: Dümpten, Styrum, Broich-Saarn, Stadtmitte, Eppinghofen und in Speldorf. Sie sind die Fortsetzung der Senior*innen- und Wohnberatung der Stadt Mülheim. Drei Mitarbeiter sind dort für verschiedene Stadtteile tätig: Ragnhild Geck (uns ja wohlbekannt), Holger Förster und Holly Uhlendorff.

Ihre Aufgabe ist es, Senior*innen zu helfen, ihre Selbständigkeit zu erhalten, indem sie sie zu allen Diensten beraten, die sie dazu in Anspruch nehmen können. Hier geht es um alles, was das Leben im Alter unterstützt, insbesondere nach Krankheitsfällen. Unterstützung im Haushalt, Pflege, Barrierefreiheit und soziale Kontakte gehören dazu.

Es sind schon einige Angebote, die das Sozialamt der Stadt Mülheim bietet.
Man sollte sie im Bedarfsfall nutzen.

Text und Foto: Wolfgang Wacke

 

Durch die Gastvorträge bei unseren Netzwerktreffen hatten wir ja schon einige Aspekte seelsorgerischer Tätigkeit kennengelernt. Die Notfallseelsorge, präsentiert von Pfarrer Guido Möller und dem ehrenamtlichen Mitarbeiter Siegfried Hardt, war dabei besonders interessant.

Herr Ruttkowski

Trickdiebstahl und Trickbetrug – Wahrlich ein ernstes Thema für ältere Menschen. So wie es von Kriminalhauptkommissar Klaus-Peter Ruttkowski beim Netzwerktreffen vorgetragen wurde unter dem Titel „Klüger gegen Betrüger! – Tipps Ihrer Polizei zum Schutz vor Trickdiebstahl und Trickbetrug“ hatte es aber durchaus noch einen unterhaltsamen Einschlag.

Auch wenn man von vielen der angeschnittenen Themen schon einmal gehört hatte, war die zusammenhängende Darstellung und die Beleuchtung der Hintergründe sehr aufschlussreich.

Dass die Hälfte der Trickbetrügereien am Telefon von falschen Polizeibeamten angezettelt werden und das mit steigender Tendenz wusste lange nicht jeder.
Hierbei werden Horrorszenarien vorgespielt, wie etwa schlimme Unfälle. Die Polizei vermittelt solche Informationen niemals über das Telefon.
Häufig ist auch das Verlangen einer Kaution. Das Interessante daran ist, dass es diese in unserem Rechtssystem überhaupt gar nicht gibt.

Neuster Trick ist der Betrugsversuch über WhatsApp. Dabei wird vorgegaukelt, ein naher Verwandter habe sein Telefon verloren und bittet den Smartphone-Besitzer für ihn Überweisungen durchzuführen. Diese Überweisungen gehen keineswegs an die angegebenen Stellen sondern in die Taschen der Betrüger. Interessanterweise sind 40% dieser Angänge erfolgreich.

Es folgten noch zahlreiche Themen. Der zweistündige Vortrag verging wie im Flug, und es wurde niemandem langweilig.

Text und Foto: Wolfgang Wacke